ANGEBOT



Kieferorthopädische Apparaturen
Folgende "Spangen" werden in unserer Praxis angeboten:

  • Abnehmbare Apparaturen
  • Festsitzende Apparaturen
      • Von aussen („Gartenhag“)
      • Von innen (unsichtbar, Incognito®)

  • Durchsichtige Schienen (Invisalign®)
  • Kombiniert kieferorthopädische-chirurgische Behandlungen
    • Präprothetische Kieferorthopädie

Röntgen digital, strahlenreduziert
• Digitale Volumentomographie
• Panoramaschichtaufnahme
• Fernröntgenbild
• Einzelzahnröntgen

Behandlungsablauf

  • 1. Termin (Erste Beratung)
    Die erste Beratung dient der Beurteilung der Zahn- bzw. Kieferfehlstellung. Dies findet bei Kindern idealerweise im Alter zwischen 8-10 Jahren statt. Kann aber in jedem Alter stattfinden, da die Kieferorthopädie keine Altersgrenze kennt.

    Dabei wird die Notwendigkeit und der optimale Zeitpunkt einer Spangenbehandlung abgeklärt. Eine ungefähre Angabe betreffend Spangentyp und Kosten kann ich Ihnen ebenfalls mitteilen.

    Einen genauen Kostenvoranschlag wird aber erst nach Herstellung und Auswertung der Unterlagen und Aufstellen eines Behandlungsplans meinerseits möglich.

    Bitte klären Sie vorgängig bei Ihrer Versicherung ab, ob ein Teil der Behandlung übernommen wird

  • 2. Termin (Unterlagenherstellung)
    Herstellung der nötigen Unterlagen zur Herstellung des Behandlungsplans und des schriftlichen Kostenvoranschlags:
    • Abdrücke für Modelle
    • Fotos vom Gesicht und von den Zähnen
    • Röntgenbilder
  • 3. Termin (Besprechung)
    Bei diesem Termin wird der Behandlungsplan erklärt, die benötigten Apparaturen zum Erreichen des Behandlungsziels gezeigt und die ungefähre Zeitdauer angegeben. Zusätzlich erhalten sie den Kostenvoranschlag.
  • 4. Termin
    In der Regel wird bei diesem Termin die Spange eingesetzt.
  • Fortfolgende Termine
    Kontrolltermine finden je nach Spange ca. alle 4-6 Wochen statt.

    Die Spange und die Zahnbewegungen müssen kontrolliert und die Spange wieder aktiviert („angezogen“) werden. Dabei wird auch die notwendige Mundhygiene kontrolliert und ggf. nochmals auf die Wichtigkeit hingewiesen und gezeigt, wie sie verbessert werden kann.

  • Retention
    Um das erreichte Behandlungsziel langfristig zu erhalten, müssen die Zähne nach der Behandlung lebenslang stabilisiert werden (auf der Zahnrückseite werden Drähte (Retainer) geklebt, welche jährlich auf Ihre Beständigkeit kontrolliert werden müssen.

    Häufig muss auch noch zusätzlich eine „Nachtspange“ getragen werden.

  • Links

Kosten

Der Taxpunktwert liegt zwischen 3.10 Fr. und 3.50 Fr.

Wie viel die Behandlung kosten wird, hängt vom Ausmass der Zahn-/Kieferfehlstellung und somit von der Behandlung, den notwendigen Apparaturen, den Wünschen und Anforderungen des Patienten, der Dauer der Therapie und zuletzt auch von der Mitarbeit des Patienten ab.

Je nach Zusatzversicherung werden die Kosten zu einem Teil übernommen. Es empfiehlt sich diese schon möglichst frühzeitig (bei den meisten Krankenkassen bis zum 5. Lebensjahr des Kindes) abzuschliessen, da dies zu diesem Zeitpunkt noch ohne zahnärztliches Gutachten möglich ist. Danach wird häufig ein Gutachten verlangt. Da sich zu diesem Zeitpunkt gewisse Zahn-/Kieferfehlstellungen bereits zeigen können, wird der beurteilende Zahnarzt dies wahrheitsgetreu angeben müssen, was zum Ablehnen durch die Versicherung führen kann.

Während der Behandlung sollte eine Zusatzversicherung nicht mehr gewechselt werden, weil man riskiert, dass die Neue die Übernahme der Behandlung ablehnen könnte.

Bei gewissen Fällen wird die Behandlung auch von der Grundversicherung (zum Beispiel bei verlagerten Eckzähnen) oder von der Unfallversicherung übernommen. Auch in diesen Fällen ist es wichtig, dass die Kranken-bzw. Unfallversicherung nicht während der Behandlung gewechselt wird.

Sehr schwerwiegende Fälle werden durch die schweizerische Invalidenversicherung übernommen. Die dafür notwendige Abweichung der Kieferfehlstellung von der Norm wird im Fernröntgenseitenbild bestimmt und routinemäßig abgeklärt.

Mundhygiene

  • Eine gute Zahnpflege ist für die Gesundheit der Zähne essentiell. Mit einer festen Zahnspange wird eine gute Zahnreinigung noch wichtiger, denn durch den Draht und die Brackets bleiben Speisereste eher hängen und somit länger im Mund. Hier soll eine kleine Anleitung das Zähneputzen erleichtern um Schädigungen am Zahnschmelz (weisse Flecken, Karies) zu verringern bzw. ganz zu vermeiden.
  • Hilfsmittel: Zahnbürste (normal, elektrisch oder Schallzahnbürste), Singlebrush und/oder Interdentalbürstchen (wird beim Einsetzen der Zahnspange abgegeben)
  • 6 Schritte zu einer guten Mundhygiene:
    1. Mund kräftig mit Wasser ausspülen um grobe Speisereste zu entfernen
    2. Zuerst oberhalb des Drahts und dann unterhalb des Drahts mit kreisenden Bewegungen ohne viel Druck den Zahn reinigen und das Zahnfleisch massieren. Die Zahnbürste wird hierfür schräg angesetzt
    3. Nun die Kauflächen und die Innenflächen der Zähne wie gewohnt putzen
    4. Mit dem Interdentalbürstchen und/oder Singlebrush den Zahn unterhalb des Drahts von einem Bracket bis zum nächsten säubern
    5. Den Mund nochmals kräftig mit Wasser ausspülen
    6. Zum Abschluss jeden Abend mit einer Mundspüllösung spülen um die Zähne mit genügend Fluorid zu schützen und einmal wöchentlich Elmex Gelée einmassieren